3D-Druck und Dokumentationsfilm

Agiles Schulprojekt

12

Wochen Zeit

8

Motivierte Schüler

1

Zerlegter 3D-Drucker

0,0

Anleitung

In 12 Wochen einen 3D-Drucker zusammenzubauen und ein Tutorial für die Nachwelt zu gestalten. Vor diese Aufgabe hatten wir 8 Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums aus Heikendorf gestellt:

Das Ziel war festgelegt, der Weg dahin nicht!

Was uns brennend interessierte

Wie gehen die Schüler mit diesem Problem um?

Wie teilen sie die Aufgaben untereinander auf?

Wie organisieren sie sich?

Der Ablauf

Gespannt haben wir in diesen 12 Wochen immer wieder geschaut, wie sich die Schüler entwickeln und wie sie mit dieser neuen Art des Lernens und der Selbstorganisation zurechtkommen.

 

 

 

 

 

In Confluence haben die Schüler ihre Dokumentation festgehalten


Die Schüler haben ihre eigene Website gebaut

Eigenständig haben sich die Schüler in Gruppen eingeteilt und eine Plattform für den Wissensaustausch gesucht. Neben dem Zusammenbau des Druckers haben sie gefilmt, dokumentiert und eine Website zum agilen Projekt auf die Beine gestellt.

Bei der Lösungssuche standen den Schülern auch Experten von ergovia zur Seite, die jederzeit kontaktiert werden konnten. Da das Projekt darauf ausgelegt war, dass die Schüler ihr Wissen selbst zusammensuchen mussten, musste der Impuls dafür jedoch von Seiten der Schüler kommen.

Das sagen Schüler und Lehrer

Wir hatten viele Freiräume, konnten uns selber ausdenken, wie wir das lösen wollen. Und das hat Spaß gemacht.

L. Voigt, Schüler

Man muss dafür sorgen, dass das Projekt vorankommt und man seine Verantwortung für die Gruppe wahrnimmt.

J. Blunk, Schüler

Für mich habe ich daraus gezogen, dass es wichtig ist, im Team zu arbeiten.

S. Hofmann, Schüler

Es ist eine enorme Motivation für Schüler, wenn sie merken, dass das Wissen, was sie sich hier erwerben, anwendbar ist.

S. Maskiewicz, Lehrer

Es reicht nicht zu sagen: Schule ändere dich!

ergovia-Gründer Jens Buchloh J. Buchloh, CEO ergovia GmbH

Wir hatten mehrere Ansprechpartner, Experten.

J. Blunk, Schüler

Größter Unterschied war, dass wir vieles alleine gemacht haben.

L. Marschall, Schüler

Dadurch, dass man keine Person hat, die als Leiter fungiert (...), muss man immer wieder selbst dafür sorgen, dass man angetrieben bleibt.

J. Blunk, Schüler

Unsere Motivation war, dass wir in einer agilen Arbeitswelt leben und sehen, dass Schüler da erst hineinwachsen müssen.

ergovia-Gründer Jens Buchloh J. Buchloh, CEO ergovia GmbH

Projektteilnehmer L. Voigt bestätigt, dass „gerade dieses selbstständige Arbeiten und das eigenständige Suchen nach Lösungen“ Spaß machte und er dadurch auch selbstständiger wurde.

Der Lehrer S. Maskiewicz sieht ganz klar die Vorteile darin, wenn Unternehmen Schulen mit derartigen Projekten unterstützen. Zum einen bekäme die Schule „ein zusätzliches Fach“ Zum anderen wären Fachwissen und Gerätschaften geboten, die die Schule alleine sonst nicht stellen könnte.

Warum dieses Projekt?

Uns ist sehr deutlich bewusst, dass die Arbeitswelt im Wandel ist.

Mit der Bezeichnung Arbeitswelt 4.0 kommt nicht nur eine technische Revolution auf uns zu, sondern auch neue Arbeitsmethoden und Denkweisen.

Es werden in den nächsten Jahren Berufe geschaffen, von denen wir heute noch nichts wissen. Darauf können wir in Deutschland unsere Schüler nur vorbereiten, indem wir sie dazu anregen, neugierig zu bleiben und nach kreativen Lösungswegen zu suchen. Ihnen nicht mehr starres Auswendiglernen vorschreiben, sondern ihnen den Freiraum geben, kritisch nachzudenken.

Was wir wissen: Die Arbeitswelt 4.0 fordert weitaus mehr Kompetenzen ein als pure Wissenswiedergabe.

Zudem stellt sich die Frage, ob hinsichtlich der dynamischen Entwicklung das erlernte Wissen aus der Schule nicht schon längst wieder kalter Kaffee ist. Es gehört u.a. die Bereitschaft des lebenslangen Lernens dazu, kreativ zu sein, nach eigenen Lösungswegen zu suchen, im Team zusammenzuarbeiten und vieles mehr.

Wir finden:

Wenn die Arbeitswelt diese Kompetenzen von den Arbeitskräften fordert, müssen Betriebe und Schulen gemeinsam dazu beitragen, dass diese Kompetenzen möglichst früh vermittelt werden.

Wir von ergovia haben es angepackt und tragen unsere Erfahrungen aus einer agilen Arbeitswelt in die Schule.

Mit unserem agilen Projekt wollen wir nun auch andere Unternehmen ermuntern, ihr Wissen weiterzugeben und Schulen motivieren, diese Angebote auch anzunehmen.

Wenn wir die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stemmen wollen, müssen wir es wagen, die eingefahrenen Wege zu verlassen!

Impressionen vom agilen Unterrichtsprojekt

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Weitere Details zum Projekt im

ergovia-Blog

Sie möchten noch mehr über dieses Projekt erfahren? Im ergovia-Blog berichtet Jens Buchloh über seine Eindrücke vom agilen Schulprojekt.

Dort können Sie auch mit ihm in Kontakt treten und sich mit ihm austauschen.